Plankengasse 3, 69117 Heidelberg
Das Ökumenische Studentenwohnheim in Heidelberg ist eine Einrichtung der Universität, die sich der Erforschung und Lehre des konfessionellen Profils und der interkonfessionellen Beziehungen der christlichen Kirchen und Gemeinschaften widmet. Es wurde 1946 von Edmund Schlink als erstes ökumenisches Institut an einer deutschen Universität gegründet. Der Schwerpunkt der Forschung und Lehre liegt auf grundlegenden Fragen der ökumenischen Theologie, basierend auf den verschiedenen ökumenischen Dialogen der Kirchen. Das Ökumenische Studentenwohnheim in Heidelberg besteht aus dem Ökumenischen Institut und dem Ökumenischen Studentenwohnheim und ist eine Einrichtung der Universität Heidelberg. Es entstand aus der ökumenischen Bewegung heraus und ist mit ihr verbunden. Im Studentenwohnheim leben deutsche und ausländische Studenten unterschiedlicher Studienrichtungen, Konfessionen, Kulturen und Religionen als lebendige Gemeinschaft in Vielfalt zusammen. Das Studienangebot des Ökumenischen Instituts erweitert die protestantische systematische Theologie um eine Perspektive auf verschiedene konfessionelle Profile und die interkonfessionellen Beziehungen der christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Darüber hinaus bietet das Institut regelmäßig Einführungskurse in Konfessionskunde und ökumenische Theologie an. Seit seiner Gründung durch Prof. Christoph Schwöbel im Jahr 2000 bietet das Heidelberger Ökumenische Forum die Möglichkeit, Fragen des christlichen Ökumenismus mit renommierten Wissenschaftlern verschiedener Konfessionen und Nationalitäten zu diskutieren. Im Fokus steht dabei der interkonfessionelle und internationale Dialog. Das Ökumenische Studentenwohnheim liegt unterhalb des Heidelberger Schlosses in unmittelbarer Nähe zur Universität in der Heidelberger Altstadt. Das Gebäude aus den 1950er Jahren wurde 1991 renoviert und komplett neu eingerichtet. Es bietet Platz für 25 Studenten in Einzel- und Doppelzimmern. Neben einer Küche, einem Speisesaal und einer kleinen Küchenzeile gibt es einen Fernsehraum und einen Andachts- und Gemeinschaftsraum. Hinter dem Haus befindet sich ein großer schöner Garten, der den Bewohnern zugänglich ist. Die kleine interne Bibliothek mit verschiedenen Werken zu Themen der Dogmatik und des weltweiten Ökumenismus kann gemeinschaftlich genutzt werden. Das Wohnheim versteht sich als offenes Haus, in dem Gäste willkommen sind. Obwohl das Wohnheim in unmittelbarer Nähe zur theologischen Fakultät liegt, betrachtet es sich nicht als reines Theologenwohnheim. Es strebt eine vielfältige Zusammensetzung der Hausgemeinschaft an. Bei der Auswahl neuer Bewohner ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen, deutschsprachigen und fremdsprachigen Studenten, Promovenden (oder gelegentlich Gastdozenten) und Studenten sowie Theologen und Studenten anderer Fakultäten zu erhalten.
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